Erlebnisse sammeln, ein Jahr der Mikroabenteuer…

Ein wundervolles Angeljahr neigt sich für mich dem Ende zu. Tolle Ausflüge vor die Haustür und weiter weg führten mich an herrliche Gewässer im ganzen Land. Immer dabei, gute Freunde, Kollegen und Kunden. Erlebnisse sammeln, das trieb sie und mich hinaus in die Natur. Zu jeder Jahreszeit und mit unterschiedlichen Absichten. Ein Jahr, das ich daher gerne zusammenfassen möchte.

Mein „Erlebnisplan“ entsteht meist schon zum Ende eines Jahres. Dabei steht die Planung oft unter einem Motto. So geht es etwa darum  ein neues Gewässer zu entdecken, einen Schicksalsfisch endlich an den Haken zu bekommen oder anderen meine Lieblingsstellen vorzustellen. Dabei soll natürlich auch von der Ressource her der Rahmen eines Mikroabenteuers nicht gesprengt werden. Manche dieser Ausflüge finden an einem, maximal an 4 Tagen statt. So kommt es vor, dass ich auch schon mal in der Nacht starte und zum frühen Vormittag bereits am Kap Arkona im Wasser stehe und fische. Am Abend geht es dann mit neuen Erlebnissen und vielleicht auch einem Fisch wieder nach Hause. Beim Mikroabenteuer ist schon der Weg oft das Ziel! Einfach ein Ausbruch vom Alltag im wahrsten Sinne des Wortes. Stolz zu sein, ein Vorhaben umgesetzt zu haben. Keine Ausreden zu finden es nicht zu tun, das ist Teil der Idee vom Mikroabenteuer. Damit sind sie auch für jeden umsetzbar, wenn man es will…..

Winter Frühling

Zum Auftakt war ich in diesem Jahr an der Ostseeküste. In der Zeit zwischen Januar und April bestehen die besten Chancen dem „Ostseesilber“ nachzustellen, den um Rügen vorkommenden Meerforellen. In der Kulisse herrlicher Strände und Steilküsten, begleitet von der klaren Luft und der oft noch eisigen Kälte, ist diese Angelei ein ganz besonderes Erlebnis.

Sommer Herbst

 

 

 

 

 

 

Nachdem ich viele Jahre brauchte, um die Vor- und Nachteile der einzelnen Strandabschnitte kennenzulernen, war ich in diesem Jahr mit einem guten Freund dort unterwegs, der diese Region noch nicht kannte. Neben dem Fang guter Fische, nutzten wir vor allem die Angelpausen zum aufwärmen am Feuer auch für anregende Gespräche über den Job und eigene Pläne für die Zukunft. Die Einsamkeit die man dort oben um diese Zeit antrifft, die herrlichen Fische, die man mit etwas Glück fangen kann sind für mich die Gründe, dieses Mikroabenteuer auch im kommenden Jahr zu wiederholen.

Stille auf Rügen Gemeinsam Erlebnisse sammeln

 

 

 

 

 

Feuer am Strand Ruhe

 

 

 

 

 

Beginnt im Frühjahr die Natur zu erwachen, dann bieten vor allem die Binnengewässer wunderbare Gelegenheiten die Zeit am Wasser zu verbringen. Dafür hatte ich mir extra ein Kajak zugelegt, mit dem ich dann auch eine völlig neue Art und Weise des Angelns erlebte. Gleich auf dem ersten Ausflug nach Mecklenburg-Vorpommern konnte ich dann auch meinen ersten „Kajakfisch“ landen. Eine intensive Angelei, so nah am Fisch, wirklich ein echtes Erlebnis!

Kajak Kajak Pirsch

 

 

 

 

Mitten drin

 

Der Sommer aber bot mir in diesem Jahr die schönsten Erlebnisse am Wasser. Eine Reise im Kanu auf der fast ausgetrockneten Elbe bei Magdeburg wird mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Ohne vom Schiffsverkehr gestört zu werden, in einsamen Buhnen zelten und Abends am Feuer die Nacht genießen. Vier Tage Offline, nur „getrieben“ von der Verantwortung noch möglichst bei Tageslicht Holz für die Nacht zu sammeln. Warten zu müssen, bis das Feuer den Topf mit Wasser zum sieden brachte. Sicher das Highlight.

Elbe Biwak Wasser kocht

 

 

Nacht an der Elbe Elbe

 

 

Das Ende des Sommers führte mich dann in Richtung Westen. Die Maare der Eifel und die Ruhr bei Bochum waren neue Regionen für mich. Einem „Tanz auf dem Vulkan“ gleich, angelte ich auf einem See inmitten eines Millionen von Jahren alten Vulkankraters. Umgeben von hohen Kraterwänden, die sich in einem satten Grün bis an das Ufer anschlossen, war diese Fahrt etwas ganz Besonderes. Die Einladung an die Ruhr hätte ich fast absagen müssen – was hätte ich verpasst. Eisvögel und Kanadagänse in einer herrlichen Landschaft, die vor allem durch den Fluss geprägt wird. Mein Bild vom Ruhrgebiet hat sich komplett gewandelt.

Eifel Herbst in der Eifel Schüsselbad

 

 

 

 

Ansitz Aussichten

Mein „Erlebnisjahr“ endete dann für mich und meine Mikroabenteuer in Brandenburg und wieder auf der Ostsee. Ein goldener Herbst, wie ich ihn schon lange nicht mehr erlebt habe. Auf einem der tiefsten Seen Deutschlands war das Farbenspiel am Ufer überwältigender, als der eigentliche Anlass, der mich dort hin führte.

Herbst am Wasser Angeln bis zum Sonnenuntergang Kurze Pause 1

 

 

 

 

Die Ostsee ist und bleibt einfach das faszinierendste Gewässer für mich. Mit seinen einzigartigen Populationen an Hecht und Zander zieht es mich immer wieder in seinen Bann. Die raue Atmosphäre im Herbst, der Wind und die salzige Luft, die richtige Alternative für eine kurze Auszeit vom Alltag.

DurchhaltenRaue See Aushalten

 

Mein „Erlebnisplan 2016“ ist bereits in Arbeit. Vielleicht wird er auch ein Teil Ihrer zukünftigen Mikroabenteuer…….

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.