Unterwegs im Barben-Mutterland…

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Als ich im vergangenen Jahr von einem Angelfreund eingeladen wurde, mit ihm an der Ruhr auf Barbe zu angeln, konnte ich noch nicht ahnen, welche Leidenschaft sich daraus entwickeln sollte. Als eingefleischter  Raubfischangler habe ich gefühlt schon über 20 Jahre keinen Ansitz Ausflug mehr geplant, geschweige denn umgesetzt. Und dann gleich so ein Aufwand. Mehr als drei Stunden Anfahrt, keine wirklich passende Ausrüstung und erst recht keine Erfahrung im Umgang mit Feederrute und Korbmontage.

Rauszeit lesen…

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Erlebnisse sammeln ist mein Antrieb für Rauszeiten und Mikroabenteuer. Ab und zu interessiert es mich allerdings auch, was andere dabei erleben, wenn sie die Natur entdecken. Genau wie ich auf Köderführung.de darüber schreibe und hoffe damit andere zu begeistern, durchforste ich die Communinty Outdoor begeisterter Menschen nach Berichten und ihren Geschichten.

Dabei stieß ich auf zwei interessante Magazine, die erst seit kurzem regelmäßig  in den Zeitungskiosken ausliegen.

Warum ich beim Angeln über Management nachdenke… Teil 3

Auszeitanker setzen...

Irgendwann stand ich am Wasser, oder war ich auf einem Boot unterwegs, ich weiß es nicht mehr genau. Jedenfalls angelte ich. Irgendwie kam ich darauf, dass vieles was ich hier am Wasser so treibe, auch in meinem beruflichen Alltag passt. Erst erschrak ich bei diesem Gedanken etwas. Angeln sollte mir doch beim „abschalten“, „entschleunigen“ helfen.  Eigentlich auch ganz logisch. Ich versuche ja selbst in der Begleitung meiner Projekte erfolgreiches Verhalten meiner Kunden zu identifizieren, um es übertragbar zu machen, es zu „konservieren“ oder es neu auszurichten. Also gar nicht so schlecht, wenn man irgendwo im Leben schon erfolgreich ist und ein ähnliches Verhaltensmuster in anderen Lebenssituationen wieder wahrnimmt.

Angeln oder Fischen, was denn nun…

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In meinen Texten schreibe ich ausschließlich vom Angeln am Wasser. Wer sich jetzt fragt, was die Kollegen machen, die angesprochen auf ihr Hobby antworten, sie würden fischen gehen? Nichts anderes als ich! Warum wird es dann anders bezeichnet? Meine Beobachtung lässt mich zu einer Hypothese kommen, die starke Ähnlichkeiten mit der Unterscheidung von  Plaste und Plastik hat.

Abergläubische Angler…

Angel-Auszeit im Sommer mit Köderführung

Wie in vielen anderen Interessensgemeinschaften, gibt es auch unter den Anglern unterschiedliche Meinungen dazu, ob ein Erfolg beim Fischfang grundsätzlich planbar ist. Beobachtet man die Szene etwas, dann könnte man den Eindruck erhalten, dass es durchaus möglich ist. Angelprofis die offensichtlich keinen Tag ohne Fisch am Wasser erleben, festigen fast täglich diesen Eindruck mit beeindruckenden Bildern von fantastischen Fängen.

Für Gelegenheitsangler wie mich gibt es aber zum Glück zahlreiche Angelmythen, denen man sich bedienen kann, um Erfolg oder Misserfolg am Wasser zu begründen:

Da oben in Schweden…

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Skandinavien bietet sicherlich für jeden Naturliebhaber ausreichend Möglichkeiten seiner Leidenschaft nachzukommen. Im Speziellen ist sicherlich Schweden ein besonderer Hotspot für Outdoorfreunde. Neben Kanufahrten auf Seen und unendlichen Flüssen, Trekkingtouren in weiten Waldlandschaften, ist natürlich der Hechtbestand schon immer ein Grund für viele Angler nach Schweden zu reisen.

Selektives Angeln…

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Da Angeln auch manchmal als die Königsdisziplin des Scheiterns bezeichnet wird, ist das das selektive Angeln dann sicher die Kaiserdisziplin. Viele Angler behaupten ja immer, sie würden ausschließlich wegen der Natur und der Ruhe am Wasser angeln gehen. Ich gehöre eigentlich ja auch dazu. Genauso richtig ist aber auch, dass die meisten Angler schon hoffen einen Fisch zu fangen.

Mit der Gruppe unterwegs…

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Die meisten Menschen, die von meinem Angebot erfahren haben, fragen mich auch gleich, warum ich nicht mit Ihnen alleine unterwegs bin. Schließlich kenne man das ja so aus den klassischen Coaching Angeboten. Es ginge doch auch um ihr spezielles Thema über das man doch auch nicht mit einem Dritten reden möchte. Wenn schon Coach, dann doch für mich und meine Herausforderung.

Das Leben findet einen Weg…

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Es gibt da eine Diskussion, die bildet doch ein großes Dilemma rund um das Angeln ab. Zum einen möchte jeder so nachhaltig wie möglich unserem schönen Hobby nachgehen. Zum anderen werden wir aber ständig dabei beobachtet wie wir es tun. Nicht nur von den selbst ernannten „Rettern der Natur“, nein, auch immer stärker durch die Angler untereinander. Geht es den einen angeblich immer nur um den Schutz der Fische, so sind die Gründe unter den Anglern schon vielschichtiger.